Nachdem sich die Betreiber von Linklift(Aff.) in ihrem Blog bereits zum Thema “Pagerank Massaker” geäußert haben, kam heute nochmal eine eMail an alle Linkverkäufer (Warum de eMail bei mir landete ist mir sowas von schleierhaft :-) ).
Aus der eMail geht hervor das die Bewertung der Linkpreise zukünftig mehr Abstand vom Pagerank nehmen wird. Das ist natürlich sehr schön zu lesen. Die Preise sollen zukünftig an werten wie Alter, Thema, Verlinkung, RSS-Feedleser, Qualität der Linkplatzierung, etc. richten. Dies ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Endlich hin zu den tatsächlich relevanten Daten! Danke dafür!
Für alle die diese eMail nicht erhalten haben folgt ein Auszug des relevanten Teils.
PR-Update und Preise
Am Freitag Abend gab es ein neues PageRank (PR) Update. Mit diesem wurden quer durch die gesamte Internet-Landschaft Webseiten im PR reduziert. Prominente Beispiele sind etwa spiegel.de, heise.de oder bahn.de (alle PR8 auf 7). Vor dem Hintergrund der hohen Anzahl an betroffenen Seiten kann man von einer allgemeinen PR-Neuanpassung sprechen. Der PR-Wert war für uns bislang ein wichtiger Faktor bei der Kalkulation der Linkpreise, was schon seit geraumer Zeit ein Kritikpunkt war. Viele Marketing Spezialisten legen der Aussagekraft des PR-Wertes schon seit Jahren nur noch geringe Signalwirkung für die Bedeutung einer Webseite bei. Das jüngste PR-Update reduziert diese Aussagekraft nun noch weiter, sodass wir künftig den PR-Wert aus der Preisformel weitestgehend entfernen werden. Anstelle dessen werden wir selber alternative Metriken für die Autorität einer Webseite erheben (Alter, Thema, Verlinkung, RSS-Feedleser, Qualität der Linkplatzierung, etc.) und daraus eine Preisempfehlung generieren. In der Übergangsphase belassen wir die Preise stabil. Bei Anfragen zu der Preisgestaltung steht Ihnen unser Support gerne zur Seite, um eine für beide Seiten zufrieden stellende Lösung zu finden.
Google Aktion gegen Linkhandel
Vermutlich haben Sie die Diskussion rund um das Thema Linkverkauf bereits mitbekommen – ansonsten können Sie unter http://www.linklifter.de/google-reduziert-pagerank-werte/ unseren Standpunkt zum Thema erfahren. Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass vom Publisher eigenhändig geprüfte und für gut befundene, themenrelevante Links für den Nutzer einen Mehrwert darstellen. Wir empfehlen, sich durch die Maßnahmen von Google nicht verunsichern zu lassen. Auf Ihrer Webseite sind Sie der Chef. Zwar mögen sich die PR-Werte verändert haben, die Rangpositionen sind jedoch weitestgehend intakt geblieben. Weiterhin ist zu prüfen, inwieweit man von den vielzitierten “Abstrafungen” überhaupt berührt werden könnte (mehr hierzu unter http://www.linklifter.de/penalties-risikoposition-einmal-rational-betrachte t/). Nur wer Traffic von Google bekommt, dem kann dieser auch von Google genommen werden. Offen ist auch, inwiefern qualitativ hochwertiger Content dem Suchenden überhaupt vorenthalten werden kann, ohne an Suchqualität einzubüßen. In jedem Fall möchten wir darauf hinweisen, dass die Listings auf LinkLift selber schon seit langem stark anonymisiert sind, sodass sich hierdurch nur schwer Rückschlüsse auf Ihre Webseite ziehen lassen.
Handlungsempfehlungen
Es gibt Anzeichen dafür, dass in den Fällen, in denen es zu PR-Reduzierungen wegen Linkverkauf kam, diese von Hand vorgenommen wurden – etwa als Folge davon, dass man seinen Nutzern offenlegt, dass es sich um werbliche Links handelt. Eine kurzfristige Entfernung von Links könnte insofern eher negative Signalwirkung haben. Wenn Sie dennoch Anpassungen für Google vornehmen wollen, möchten wir Ihnen folgende Empfehlungen aussprechen: 1. Achten Sie auf Themenrelevanz der Verlinkungen. Bei den von der PR-Reduzierung für Linkverkauf betroffenen Seiten waren deren Verlinkungen zumeist thematisch kreuz und quer gemischt wie etwa bei zeit.de (PR8 auf 5) oder brigitte.de (PR6 auf 4). Sollte sich eine Buchung im Nachhinein als doch nicht so relevant herausstellen, steht Ihnen unser Support gerne zur Seite. 2. Beschränken Sie die Anzahl der Linkplätze. Der Vorteil ist zum einen, dass Werbetreibende für eine exklusivere Plazierung einen höheren Preis zahlen, zum anderen reduziert eine geringere Anzahl an Links das hinterlassene Schema. 3. Überprüfen Sie die Kennzeichnung der Linkplätze. Denken Sie dabei daran, was ein menschlicher Prüfer/Wettbewerber/Neider als typische Kennzeichnung im Hinterkopf haben könnte, und weichen Sie davon auf kreative Art und Weise ab. 4. Verwenden Sie eine CSS Formatierung Ihrer Links. Aktualisieren Sie hierzu Ihr LinkLift Plugin, welches seit einigen Monaten CSS Formatierung unterstützt. 5. Nehmen Sie nicht an zu vielen Vermarktungen teil. Andere Vermarkter hinterlassen z. T. relativ deutliche Spuren, welche einfach ausgelesen werden können.
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