Wiedermal ist gestern eine Unterlassungserklärung in meine Post geflattert. Diesmal aber kurioserweise als Email. Wie ich bereits in einigen Blogs lesen konnte, bin ich nicht der einzige welcher diese nette Email bekommen hat. Anscheinend war da ein Bankangestellter der mahnenden Bank deren Namen ich hier nicht nennen darf mag, ein wenig Langeweile im Bauch verspürt. Naja, zumindest geht es in der Unterlassungserklärung um einen Artikel den ich vor einiger Zeit hier im Blog veröffentlicht habe. Ein Kunde der ungenannten Bank, hatte allem Anschein nach ein paar Probleme damit von der mahnenden Bank nicht Ernst genommen zu werden. Naja, das ganze hat er wirklich lustig umschrieben als Fax an die mahnende Bank ohne Namen geschickt. Ein Angestellter der Bank ohne Namen fand das ganze wohl auch amüsant und hat das streng vertrauliche Dokument per Email in die Welt hinaus gesendet. Nun wird mir und einigen anderen Blogbetreibern vorgeworfen gegen den Datenschutz, Bankgeheimnis, Artenschutz verstoßen zu haben beziehungsweise Rufschädigung zu betreiben. Das alles durch das veröffentlichen des Schreibens. Wie das Dokument allerdings aus der Bank herauskommen konnte kann ich nicht verstehen wenn die Bank ohne Namen sich doch an alle mir vorgeworfenen Gesetze, Richtlinien und sonstiges hält. Bin ich somit der Veröffentlicher oder der Mitarbeiter der Bank welcher die Email veröffentlicht hat? Fragen über Fragen. Das Dokument habe ich natürlich entfernt um mir ein wenig Ärger zu ersparen. Die Unterlassungserklärung kann ich leider nicht unterschreiben da ich das von der Bank ohne Namen gewählte Format nicht öffnen kann. Kann ich als Privatperson eigentlich gegen das Bankgeheimnis verstossen? Gegen die ärztliche Schweigepflicht kann ich ja auch nicht verstoßen. Wir werden sehen was die Sache noch nach sich trägt. Auf die Email welche ich dem Absender geschrieben habe, habe ich leider noch keine Reaktion bekommen.
Zufällig habe ich auf www.texto.de einen netten Artikel über das erstellen einer Sitemap für WordPress entdeckt. Da eine Sitemap prinzipiell mehr Sinn ergibt als die monatlichen Archive welche WordPress automatisch bereitstellt, habe ich mich doch einfach mal rangemacht. Die Anleitung auf texto.de ist wunderbar erklärt, daher verzichte ich hier auf eine eigene Interpretation und verlinke nur. Eine Sitemap hat viele Vorteile. Durch die Form der Darstellung entsteht automatisch eine flachere Linkhirachie. Der Benutzer kann so durch “Strg + F” einfacher innerhalb der Auflistung den gewünschten Artikel finden und Suchmaschinen müssen sich nicht über viele Seiten bzw. Unterseiten Crawlen. Die monatlichen Archive lasse ich trotzdem stehen. Irgendwie gehören die für mich zu einem Blog einfach dazu. 100% fertig ist die WordPress Sitemap noch nicht, es fehlen noch ein paar Feinheiten an der CSS-Geschichte. Wer nun vergebens nach der Sitemap sucht, dem sei gesagt das ich ein richtiger Fuchs bin und diese “Inhaltsübersicht” getauft habe, Sitemap hört sich meiner Meinung nach immer ein wenig beschränkt an ;)
Seit gestern bietet die Google Blog Search Engine, welche sich googletypisch im Beta-Status befindet, einen neuen Pingservice Für Blogger an. Jedes pingfähige Blog kann Google Blog Search nun über deren RPC Schnittstelle mitteilen wann und vor allem was für Änderungen es im jeweiligen Blog gibt.
Die Schittstelle findet man unter: http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
Diese Schnittstelle trägt man bei WordPress Blogs beispielsweise unter Optionen -> Schreiben in die Update Service Liste ein. Bedenkt dabei bitte das jeder zu pingende Dienst die Ladezeiten nach dem Absenden des Artikels vergrössert.
Auf der Suche nach netten WordPress Plugins für mein Blog bin ich auf das Plugin HeadSpace2 gestossen. Dieses Plugin ermöglicht es dem Autor jeden Artikel innerhalb seines Blogs mit eigenen Keywords bzw. einer eigenen Description auszustatten. Das Plugin ermöglicht es ausserdem Standardkewords und Beschreibungen anzulegen welche automatisch erscheinen wenn für einen Artikel keine Texte explizit angegeben wurden. Natürlich lassen sich Keywords auch dynamisch erzeugen, dafür gibt es auf der Seite des Entwicklers eine nette ansehnliche Liste an Möglichkeiten. Entschuldigt bitte das ich im Titel das Wort SEO verwendet habe ;) aber es hat sich ja mittlerweile eingebürgert das alles was in irgendeiner Art und weise mit Suchmaschinen zu tun hat als SEO bezeichnet wird. Die vergabe von KEywords halte ich nicht unbedingt für Suchmaschinenoptimierung sondern eher für Basics. Naja, nichtsdestotrotz liest es sich so viel schöner ;)
Eigentlich hatte ich ja niemals vor zu bloggen, doch irgendwie wurde ich jetzt auch vom Fieber gepackt. Zuerst war es nur Langeweile, naja, okay vieleicht auch ein wenig Neugierde auf diese mir bis dato völlig fremde Subkultur des Internets. Zuerst die Frage:”Womit bloggt man eigentlich?” welche noch leicht zu klären war. WordPress gefiel mir vom Funktionsumfang eigentlich direkt am besten. Ich hoffe ich werde diese Entscheidung nicht so schnell bereuen ;) . Dann stellte sich mir die weitaus kompliziertere Frage, “Was und vor allem wie bloggt man?“. Nach ein wenig rumgegoogle bin ich auf den Artikel Wie wird das eigene Blog bekannt gestossen und mir wurde so einiges klar. Zum Glück hatte ich noch eine extrem einpregsame Domain frei und konnte direkt starten. Ich werde nun mal versuchen das dort gelernte zügig umzusetzen und mich ein wenig tiefer in die Materie einzuarbeiten. Im laufe der nächsten Woche werde ich mich einmal daran setzen ein eigenes Template für mein Blog zu kreieren. So ein Template von der Stange ist nicht so wirklich mein Fall. Ich hoffe den ein oder anderen treuen Leser kann ich irgendwann auf meine Seite (die dunkle Seite) ziehen.

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