Jun 24

Soeben bekam ich eine Email vom Amazon-Partnerprogramm. Amazon hat die Teilnahmebedingungen für das Amazon Partnernet geändert. Die neuen Teilnahmebedingungen sind hier einsehbar.

Die wichtigste Änderung:

Die bisher für elektronische Produkte i.R.d. gestaffelten Modells geltende Deckelung der Werbekostenerstattung auf max. 10 EUR pro Artikel wurde auf Produkte der Bereiche Küche, Haus & Garten, Computer & Software sowie auf Drogerie-, Kosmetik- und Badartikel ausgedehnt.

Die Änderungen der Teilnahmebedingungen sehen auf den ersten Blick nicht sonderlich gravierend aus, bei genauerem Hinsehen haben die es aber in sich.

Es war bisher schon mehr als ärgerlich das Amazon für einen Verkauf eines Notebooks etc. lediglich €10,- Provision ausbezahlt hat obwohl ausgegangen von 6% Werbekostenerstattungsrate und einem Preis von €1000,- eigentlich €60,- auf dem Publisherkonto landen sollten.

Aus solchen Erfahrungen lernt man und bewirbt Elektroartikel auch wenn die Sales über Amazon besser laufen, einfach bei einem anderen Partnerprogramm. Nun weitet Amazon diese Einschränkungen auf so gut wie jedes teurere Produkt aus und der Publisher steht im Regen.

Spontan fällt mir abgesehen von 470 teiligen Lexikotheken kein Produkt mehr ein bei welchem man mehr als €10,- pro Sale verdient.

Amazon, so macht das keinen Spaß mehr :-(

11 Responses to “Amazon ändert Teilnahmebedingungen für das Partnerprogramm”

  1. markus Says:

    Muss dir zustimmen, so lohnt es sich beim teureren Produkten nicht mehr wirklich.

  2. joghurtKULTUR Says:

    bisher gingen Kühlschränke ja immer ganz gut aber das hat sich dann nun auch erledigt.

  3. Andreas Says:

    Wo bewirbst Du denn amazon-Produkte? In Deinem Blog ist zwar jede Menge Werbung zu sehen, aber keine zum Buchhändler-der-auch-nebenbei-aber-mittlerweile-hauptsächlich-andere-Dinge-verkauft-die-nicht-unbedingt -was-mit-büchern-zu-tun-haben-müssen.

  4. Jürgen Says:

    Die Firma ist für uns schon lange Vergangenheit, denn ich habe in der gesamten Branche noch niemals etwas Vergleichbares erlebt: Wir sind ein Reisebüro (hatten auch viele Reiseführer eingebaut) und verkaufen auch Reisen in den Amazonas. Wir wurden per Drohbrief aufgefordert unsere Domain für das Amazona-Reisen Projekt sofort zu kündigen, da dies eine Verwechslung-Domain wäre. Ganz davon abgesehen, dass auf dieser Amazonas-Reisen-Seite nicht einmal ein Link zu irgendeinem Amazon-Artikel war, fanden wir die ganze Aktion von denen sowas von arrogant und auch dreist im Ton, dass es mir eine Freunde ist andere Buch-Anbieter nun besonders massiv zu bewerben!

  5. Michael Says:

    @ Jürgen

    Dieser Drohung habt ihr aber hoffentlich nicht nachgegeben?

  6. Stefan Says:

    Also mit dieser Regelung hat das Amazon Partnerprogramm irgendwie jede Attraktivität verloren außer vielleicht für Bücher die es nirgendwo anders gibt. Die Provisionen sind winzig und dann noch so eine Regelung? Neee Danke!

    @ Jürgen

    Ja gerade größere Unternehmen kommen immer wieder auf so dumme Ideen… dabei schaden die sich nur selbst, man sieht es ja hier, negative Publicity :D.

  7. tba Says:

    Da ist natürlich bei sowas die Frage, was nimmt man für eine Alternative. Mir fällt da bei den Produkten, welche keine Bücher sind spontan keine so gut laufende Alternative ein.

  8. joghurtKULTUR Says:

    @tba, naja, bei Büchern brauchst du ja keine Alternative. Die Änderungen betreffen ja nur hochpreisige Artikel

  9. schnaeppchen.nurdasbeste.com Says:

    Bedankt Euch bei denen, die das Partnerprogramm missbraucht haben um selber Fernseher und Co. mit 5 Prozent Rabatt zu kaufen.

  10. joghurtKULTUR Says:

    Was hat das denn bitte mit Mißbrauch zu tun?

  11. Amazon stellt DVD-Verleih ein - No SEO Blog - Beitrag - No SEO Blog - Anwälte in Vulkane werfen Says:

    [...] ist die Hiobsbotschaft das die Vergütungen für Elektroartikel auf maximal € 10,00,- gesenkt werden verdaut legt Amazon noch nach! In meiner Inbox liegt nun [...]

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