Apr 09

Dinge auf die die Welt gewartet hatÜber YiGG bin ich gerade wie es der Zufall so will auf web2.0 der Film, das neuste Machwerk der selbsternannten deutschen Web2.0 Prominenz gestoßen. Der Film ist knapp 35 Minuten lang. Inhaltlich bin ich mir nicht so sicher worum es ausser selbstherrlichem Gelaber überhaupt geht.

Ich würde es grob als Selbstbeweihrächerung bezeichnen aber das sehen einige sicher wieder anders.

Sensationell ist für mich allemal das es Menschen gibt die um soetwas zu prodizieren an der Hochschule der Medien in Stuttgart studieren müssen und für die Produktion nach Spenden betteln

Was gibt es in diesem Film, der auf der Webseite zum Projekt mit den Worten “Der Film auf den alle gewartet haben” beworben wird zu sehen?

  • Eine Frau die das Phänomen Barcamp erklärt und sich aufregt das sie ihre Einkaufszettel selberschreiben muß
  • Einen Tim O’ Reilly der das übliche blabla von sich gibt, diesmal aber sein Steve Jobs Köstüm trägt
  • Einen “Redakteur” der aus seiner Abstellkammer interviews gibt und von virtuellen Tastaturen träumt dabei auf seine Brille nicht verzichten möchte
  • Zwei Gründer eines Gesundheitsportals denen dringend wer Vitaminpillen schicken sollte
  • Jemanden der sein Affiliate Script selber bezahlt hat
  • jede Menge Buzzwords

Alles in allem waren das 35 Minuten meines Lebens die mir niemand wiedergibt. Das ganze ist vergleichbar mit einem Autounfall, es tut weh in den Augen aber man kann nicht wegschauen.

12 Responses to “Web2.0 der Film – 35 Minuten die mir niemand wiedergibt”

  1. Steve-o » Web2.0 der Film - 35 Minuten die mir niemand wiedergibt Says:

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  2. Baynado Says:

    Ich habe mir auch mehr von dem Film erwartet.

    “Sensationell ist für mich allemal das es Menschen gibt die um soetwas zu prodizieren an der Hochschule der Medien in Stuttgart studieren müssen und für die Produktion nach Spenden betteln”

    Das kann ich auch nicht verstehen, den gleichen Film hätte ich mit meiner Sony ach drehen können. Kaum Special Effekts etc.

  3. DigitaleWelten Says:

    Für Leute, die Begriffe, wie Barcamp oder Bloggen nicht kennen, gibt der Film doch ganz brauchbare Einblicke….
    aber ist vielleicht auch etwas zu langweilig für solche Nichtwisser. Man hätte so einen Film ganz anders aufziehen können. Aber man sollte die Arbeit eines solchen Films auch nicht unterschätzen. Habe selbst einen Film produziert (siehe mein Blog) und bis der wirklich so geworden ist, wie es sein sollte, wird noch mindestens eine neue Version mit viel Arbeit entstehen müssen.

  4. mj Says:

    Für mich ist der ganze Film ein TwitterDiggBlogWeb2.0 Gebrabbel das jeder nur all zu häufig gehört hat und kennt. Falls der Film für Einsteiger gemacht ist finde ich die Ansätze falsch, für Profis zu wenig Tiefe. Es kommt mir ein bisschen so vor als müsse man auf irgendwelchen BarCamps, PopCons und Blogger Treffen rumhängen um dazuzugehören. Was ist nur aus den richtigen Geeks geworden die den ganzen Tag im Keller abhängen, Pizza essen und Cola trinken? Gibts die nicht mehr?
    Ich will die Arbeit des Filmes nicht unterschätzen da ich selbst mal einen 10 Minuten Film gedreht habe und die Arbeit war nicht wenig.

  5. Stefan Says:

    @mj das ist doch auch nur so ein Klischee! Die meisten “Geeks” die ich kenne gehen Nachmittags raus zum joggen oder Abend zum feiern oder sonstwas ;-).

  6. faris Says:

    Kann nur zustimmen. Den Hype um den Film kann ich auch nicht verstehen, nach 2 Wochen redet keiner mehr drüber…

  7. Pancho Villa Says:

    Ich wollte die negatieven Komentare nicht wahrhaben und habe mir den Film nun doch angeschaut. Was fuer ein Fehler! Belanglose Interviews und Statements ohne das man nach dem Film etwas dazugelernt hat.

  8. Hanta Says:

    Boah, danke für den Hinweis. Hab den Film heute angefangen und war dann aber wieder am arbeiten ohne dass ich es gemerkt habe. Muss wohl eingeschlafen sein. Dachte mir ich schau in später weiter weil Sie vielleicht den eigentlichen Anfang des Filmes ins letzte Drittel gelegt haben und den Anfang sollte man ja nicht verpassen, da man sonst den Anschluss verliert…bla bla bla (<- ich hätte auch meinen Senf in den Film drücken können)

    Dank Euch weiss ich, dass ich heute Abend lieber Billard spielen gehe.

  9. Pixelfree Says:

    Also zu Tim O’ Reilly kann ich nur eines sagen.

    Wer hats erfunden, der Tim ?! Ne Ne…

    Also den Film habe ich schon vor 2 Wochen schon mal gesehen – bin aber jetzt erst auf diesen Post gestoßen. Was ich etwas kontovers finde, ist die Tatsache, dass man sich im Real Live trifft um sich darüber zu informieren, wie man bessere Kontakte knüpfen kann und das ach so dynamisch Web 2.0 hypen möchte, will kann, könnte,
    wie auch immer…

    HääHH – Hab ich da was verpasst???

    Warum treffen die sich nicht bei facebook, flickr, wkw oder myspace???
    Da können doch dann alle quer Beet miteinander – untereinander – übereinander diskutieren, präsentiere…

    Klick hier – Klick da – komm her – mach mit –
    ist doch z.Zt das Leitmotto – “New Generation”

    Geek Szene – Barcamp – Multiblahblah ?!!

    Na gut … wenns schee macht…

  10. Ralf Otte Says:

    Aaaaaarrrrrgghhhh. Wenn das Web 2.0 ist, bin ich froh keine Web 2.0 Seite zu haben. Die SozPäds des Internets, das hat mir gerade noch gefehlt.

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  12. SesliSohbet Says:

    Vielen dank für Ihre auskünfte…

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