Die Diskussion ob Google die Meta-Tag von Webseiten nun nutzt oder nicht, steht seit Jahren im Raum. Irgendwann machte sich eine Suchmaschine aus dem fernen Überteich dazu auf, von einer reinen Meta-Suchmaschine zu einer Content sensitiven Allroundmaschine zu werden. Spätestens dies war der Startschuss zu diversen Mythen und Gerüchten. Eine der Kernfragen war immer die Frage ob und wenn ja, wie werden die Metatags bewertet. Auf www.seroroundtable.com tauchte gestern ein interessanter Artikel auf. Vanessa Fox von Google hat ein paar wirklich interessante Sachen zum Thema gesagt.
Grob zusammen gefasst kann man daraus das Resümee ziehen, das Google die Meta Tags sehr wohl nutzt. Diese Nutzung dient nicht der Kategorisierung oder der Einstufung von Inhalten, sondern wird mehr und mehr als Indikator für Unique Content gewertet. Dazu kommt das Google in den SERPS meist einen Ausschnitt anzeigt, welcher das gesuchte Wort bzw. die gesuchte Searchphrase wiedergibt. Bei komplexeren Abfragen welche dem Suchschlitz aus Amerika gestellt werden, ist dies nicht immer möglich. Daher greift Google mehr und mehr auf die ersten Bits & Bits auf der Resultate zurück. In den meisten Fällen ist genau dies eben der Head – Bereich welcher bekanntlich die Metatags beinaltet.
Sicher ist dieser Gedanke nicht neu, aber eine derartige Aussage aus dem Hause Google ist natürlich schon mal eine Aussage. Inwieweit meine Interpretation nun passt oder nicht bleibt dahin gestellt, aber Fakt ist, das das einrichten von Metatags keinen großartigen Mehraufwand bedeutet und eine Verbesserung in den SERPS, auch wenn es nur ein Platz ist, dieses Theater sicherlich rechtfertigt.

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